Aufruf „Für eine offene Gesellschaft ohne Hass“ am Sonntag 27. Mai 2018

Menschen aus unseren verschiedenen Bündnisorganisationen werden sich an den Protesten gegen eine AfD-Großkundgebung beteiligen. Wir wollen zeigen, dass wir in einer offenen Gesellschaft ohne Hass leben wollen. Denn wir sind überzeugt, dass sich eine offene Gesellschaft gegen Rassismus, Intoleranz und Nationalismus zur Wehr setzen muss. Menschen müssen Menschen begegnen, ihre Individualität wahrnehmen und Unterschiedlichkeiten respektvoll diskutieren. Für eine solche demokratische Gesellschaft stehen wir ein!

Kundgebung "Deine Stimme gegen Hass und Rassismus" am 3. März 2018

Trotz eisiger Temperaturen kamen auf der Kundgebung für ein weltoffenes und tolerantes Berlin am 3. März rund 300 Menschen zusammen, um dem zunehmenden Fremdenhass entgegenzutreten und sich für ein buntes und tolerantes Berlin einzusetzen. Als Zeichen der Toleranz ließen die Teilnehmenden rund 350 Luftballons in den Berliner Himmel steigen.

Proteste gegen Aufmarsch der rechtsextremen Organisation "Wir für Deutschland"

Am 9.9.2017 fand der siebte und vorerst letzte „Merkel muss weg“-Aufmarsch statt. Dazu fanden sich rund 450 Rechtsextreme am Berliner Hauptbahnhof ein. Gemeinsam skandierten sie Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“. Die Bühne unseres Bündnisses stand in Sichtweite der Auftaktkundgebung der Rechtsextremen. Mit inhaltlichen Redebeiträgen und einer Mitmachaktion von "Berlin gegen Nazis" zeigten wir, dass wir menschenverachtendes Äußerungen nicht hinnehmen werden.

Proteste gegen "Heß Gedenkmarsch" am 19. August 2017

Rund 800 Neonazis aus dem In- und Ausland wollten am 30. Todestag von Heß zum Standort des ehemaligen Kriegsverbrechergefängnisses in Berlin Spandau marschieren. Aufgrund von Blockaden durch Gegendemonstrant_innen mussten diese nach 150 Metern ihre Route ändern und erreichten ihr Ziel nicht. Unser Bündnis unterstützte die Mobilisierung.

Proteste gegen Aufmarsch der rechtsextremen Organisation "Wir für Deutschland"

Unsere Kundgebung am Monbijouplatz am 1.7.2019 und drei weitere Kundgebungen der "Anwohnerinitiative für Zivilcourage - Gegen Rechts" sollten zeigen, dass die rechtsextreme Initiative "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" nicht unwidersprochen - wie bei den letzten beiden Aufmärschen - durch die Spandauer Vorstadt (Mitte) laufen kann. Etwa 500 Rechtsextreme liefen dann auf einer anderen Route weitgehend ungestört durch das touristische Zentrum Berlins.

Gründung des Bündnisses am 15. September 2016

In Berlin hat sich ein neues Bündnis gegründet. Die evangelische und die katholische Kirche, der DGB Berlin-Brandenburg und die Diakonie Berlin-Brandenburg erklärten am Donnerstag als Initiatoren des Bündnisses, dass sie die Berliner Zivilgesellschaft gegen fremdenfeindlichen Hass und Gewalt und für Toleranz und Demokratie mobilisieren möchten.

Bildquellen: JFDA, Berlin gegen Nazis und Erzbistum Berlin